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Anna Lena Bercht
Humangeographin und Postdoktorandin
Kognition Küstenfischerei Inter- und Transdisziplinarität Umwelt- und Klimagerechtigkeit

Anna Lena Bercht ist Humangeographin und Postdoktorandin am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Davor war sie als Gastwissenschaftlerin am Stockholm Resilience Centre (SRC) der Stockholm Universität und an der Katastrophenforschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin tätig. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Geographie und Psychologie und beschäftigt sich aktuell mit den Themen psychologische Barrieren, Klimawandelanpassung und Klimagerechtigkeit am Beispiel der Küstenfischerei. Anna Lena forscht vor allem in der norwegischen Arktis und arbeitet mit Methoden der qualitativen Sozialforschung. Ein zentrales Ziel ist es, kognitive, emotionale und motivationale Prozesse im Kontext komplexer Mensch-Umwelt-Beziehungen besser verstehen zu können.

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Sören Weißermel
Post-Doc Stadt- und Bevölkerungsgeographie
tags Anerkennungs- und Gerechtigkeitstheorien Demokratietheorien Enteignung, Prekarisierung und sozialer Widerstand Kapitalistische Entwicklungsprojekte Neoliberale Stadtentwicklung Postkoloniale Theorie

Post-Doc in der Humangeographie im Bereich Stadtgeographie, Mensch-Umwelt-Beziehungen und kritische Entwicklungsforschung. Er beschäftigt sich mit Prozessen der Enteignung und Prekarisierung insbesondere von marginalisierten und invisibilisierten Menschen, Lebensformen und Körpern und deren Kämpfen für Anerkennung und (Umwelt-)Gerechtigkeit, bspw. im Rahmen von Großentwicklungsprojekten. Seine Dissertation schrieb er über Enteignungen beim Bau des Wasserkraftwerks Belo Monte (Brasilien).

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Erik van Doorn
Forscher
Internationale Fischerei Marine Raumplanung Nachhaltige Entwicklung Tiefseeressourcen Wechselwirkung Ozean & Atmosphäre

Erik van Doorns Fachgebiet ist das internationale Seerecht, mit einem Fokus auf die internationale Regulierung der Meeresressourcen sowie neue Nutzungsformen der Ozeane und die Auswirkungen des Klimawandels auf maritime Lebensräume.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Fischerei, Bodenschätze der Tiefsee und Meeresplanung, dabei spielen Fragen der Gerechtigkeit auf internationaler Ebene eine wichtige Rolle.

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Florian Dünckmann
Professor für Kulturgeographie
Food Studies Hannah Arendt als geographische Denkerin Ländlichkeitsdiskurse und Entwicklung ländlicher Räume Politische Ökologie Praktikentheorie in der Geographie
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Johanna Barnbeck
Creative Director
Filmemacherin Formatentwicklung Wissenschaftskommunikation Flucht und Migration

Hier ein Testpost mit Foto

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Jonas Hein
Post-Doc Soziale Dynamiken in Küsten- und Meeresgebieten
Klimapolitik Politische Ökologie REDD+

Jonas Hein ist Post-Doc in der Arbeitsgruppe Sozialdynamiken von Küsten- und Meeresregionen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sowie assoziierter Wissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und im Sonderforschungsbereich 990 „Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme“ der Universität Göttingen. Seine aktuelle Forschung beschäftigt sich mit Umweltgerechtigkeit im Kontext von großen Infrastrukturvorhaben in Küstenregionen. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die politische Ökologie von Naturschutzvorhaben, Eigentumsverhältnisse im ländlichen Indonesien, die internationale Klimapolitik und der Waldschutzmechanismen REDD+.

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Nele Matz-Lück
Professorin für Öffentliches Recht
Mariner Umweltschutz Ocean Governance • Nachhaltige Nutzung globaler Gemeinschaftsgüter

Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Völkerrecht, insbesondere Seerecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Ko-Direktorin des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht. Mitglied des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und seit November 2017 dessen Ko-Sprecherin. Adjunct professor an der Dalhousie University in Halifax, Kanada. Von 2013-2018 adjunct professor am K.G. Jebsen Centre for the Law of the Sea an der Arktischen Universität Norwegens, Tromsø. Mitglied des Landeverfassungsgerichts Schleswig-Holstein. Im Zentrum ihrer Forschungs- und Publikationstätigkeit stehen das internationale Seerecht und das Umweltvölkerrecht. Professor of public law with a focus on public international law including the law of the sea at Kiel University and co-director of the Walther Schücking Institute for International Law. Member of the Cluster of Excellency „Future Ocean“ and, since 2017, one of the co-speakers. Adjunct professorship at Dalhousie University in Halifax and was adjunct professor at the K.G. Jebsen Centre on the Law of the Sea at the Arctic University of Norway (Tromsø) from 2013 to 2018. Member of the Constitutional Court of Schleswig-Holstein. Her main areas of research focus on the law of the sea and international environmental law.

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Silja Klepp
Professorin für Humangeografie in Küsten- und Meeresgebieten
Flucht und Migration Klimawandelanpassung und Küstenschutz Mittelmeerraum Ozeanien Soziale und politische Folgen des Klimawandels

Ihre aktuelle Forschung im zentralen Pazifik beschäftigt sich mit den Themen Klimawandelanpassung, Klimamobilität und Klimagerechtigkeit. Sie integriert postkoloniale Perspektiven und kritische Theorien in das Forschungsfeld Klimawandelanpassung. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Mensch-Umweltbeziehungen im Anthropozän, Flucht und Migration sowie EU-Grenzregime. Silja Klepp forscht vor allem in Fidschi und Kiribati sowie im Mittelmeerraum.