Expert*innenregister

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Christian Baatz
Post-Doc

Dr. Christian Baatz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Kiel und Leiter eines Forschungsprojekt das untersucht, was eine gerechte Verteilung der Mittel ist, welche die internationale Gemeinschaft dem Globalen Süden zur Anpassung an den Klimawandel bereitstellt. Zuvor promovierte er im Fach Philosophie mit einer Arbeit zu Rechtfertigung und praktischen Möglichkeiten der Kompensation von Opfern des Klimawandels. Nicht zuletzt aufgrund seines Studiums der Umweltwissenschaften zielt seine Arbeit darauf ab, die normativen Aspekte aktueller sozialer und ökologischer Probleme zu analysieren and sich darüber in inter- und transdisziplinären Kontexten auszutauschen.

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Johanna Barnbeck
Creative Director
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Anna Lena Bercht
Humangeographin und Postdoktorandin

Anna Lena Bercht ist Humangeographin und Postdoktorandin am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Davor war sie als Gastwissenschaftlerin am Stockholm Resilience Centre (SRC) der Stockholm Universität und an der Katastrophenforschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin tätig. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Geographie und Psychologie und beschäftigt sich aktuell mit den Themen psychologische Barrieren, Klimawandelanpassung und Klimagerechtigkeit am Beispiel der Küstenfischerei. Anna Lena forscht vor allem in der norwegischen Arktis und arbeitet mit Methoden der qualitativen Sozialforschung. Ein zentrales Ziel ist es, kognitive, emotionale und motivationale Prozesse im Kontext komplexer Mensch-Umwelt-Beziehungen besser verstehen zu können.

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Judith Bopp
Post-Doc Kulturgeographie

Judith Bopp ist Postdoktorandin am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. In ihrem aktuellen Projekt arbeitet sie zu lokalem Wissen in kleinbäuerlichen Praktiken, und zu nachhaltigen Anbaumethoden, die etwa Bio-Anbau, natural farming oder agroforstwirtschaftliche Ansätze einbeziehen. Das Projekt erarbeitet, welche Relevanz diesen Praktiken in alternativen livelihood-Strategien bäuerlicher Haushalte und in ihren Anpassungstrategien an klimabezogene ökologische Veränderungen zukommt. Zuvor beschäftigte sich Judith Bopp im Rahmen der Megastadtforschung mit der aufkommenden Bio-Bewegung in Bangkok als einer neuen sozialen Bewegung. Ihre regionalen Schwerpunkte lagen bisher in Thailand, Myanmar und Indien.

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Erik van Doorn
Post-Doc

Erik van Doorns Fachgebiet ist das internationale Seerecht, mit einem Fokus auf die internationale Regulierung der Meeresressourcen sowie neue Nutzungsformen der Ozeane und die Auswirkungen des Klimawandels auf maritime Lebensräume.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Fischerei, Bodenschätze der Tiefsee und Meeresplanung, dabei spielen Fragen der Gerechtigkeit auf internationaler Ebene eine wichtige Rolle.

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Florian Dünckmann
Professor für Kulturgeographie


Florian Dünckmann leitet die Arbeitsgruppe für Kulturgeographie am Geographischen Institut in Kiel. Er beschäftigt sich mit Fragen der Politischen Ökologie, der Entwicklung Ländlicher Räume sowie der Demokratieförderung. Dabei bilden die Philosophie Hannah Arends und aktuelle Praktikentheorien den theoretischen Zugang zu diesen Themen.

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Jonas Hein
Post-Doc Soziale Dynamiken in Küsten- und Meeresgebieten

Jonas Hein ist Post-Doc in der Arbeitsgruppe Sozialdynamiken von Küsten- und Meeresregionen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sowie assoziierter Wissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und im Sonderforschungsbereich 990 „Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme“ der Universität Göttingen. Seine aktuelle Forschung beschäftigt sich mit Umweltgerechtigkeit im Kontext von großen Infrastrukturvorhaben in Küstenregionen. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die politische Ökologie von Naturschutzvorhaben, Eigentumsverhältnisse im ländlichen Indonesien, die internationale Klimapolitik und der Waldschutzmechanismen REDD+.

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Silja Klepp
Professorin für Humangeografie in Küsten- und Meeresgebieten

Ihre aktuelle Forschung im zentralen Pazifik beschäftigt sich mit den Themen Klimawandelanpassung, Klimamobilität und Klimagerechtigkeit. Sie integriert postkoloniale Perspektiven und kritische Theorien in das Forschungsfeld Klimawandelanpassung. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Mensch-Umweltbeziehungen im Anthropozän, Flucht und Migration sowie EU-Grenzregime. Silja Klepp forscht vor allem in Fidschi und Kiribati sowie im Mittelmeerraum.

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Nele Matz-Lück
Professorin für Öffentliches Recht

Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Völkerrecht, insbesondere Seerecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Ko-Direktorin des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht. Mitglied des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und seit November 2017 dessen Ko-Sprecherin. Adjunct professor an der Dalhousie University in Halifax, Kanada. Von 2013-2018 adjunct professor am K.G. Jebsen Centre for the Law of the Sea an der Arktischen Universität Norwegens, Tromsø. Mitglied des Landeverfassungsgerichts Schleswig-Holstein. Im Zentrum ihrer Forschungs- und Publikationstätigkeit stehen das internationale Seerecht und das Umweltvölkerrecht. Professor of public law with a focus on public international law including the law of the sea at Kiel University and co-director of the Walther Schücking Institute for International Law. Member of the Cluster of Excellency „Future Ocean“ and, since 2017, one of the co-speakers. Adjunct professorship at Dalhousie University in Halifax and was adjunct professor at the K.G. Jebsen Centre on the Law of the Sea at the Arctic University of Norway (Tromsø) from 2013 to 2018. Member of the Constitutional Court of Schleswig-Holstein. Her main areas of research focus on the law of the sea and international environmental law.

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Sören Weißermel
Post-Doc Stadt- und Bevölkerungsgeographie

Post-Doc in der Humangeographie im Bereich Stadtgeographie, Mensch-Umwelt-Beziehungen und kritische Entwicklungsforschung. Er beschäftigt sich mit Prozessen der Enteignung und Prekarisierung insbesondere von marginalisierten und invisibilisierten Menschen, Lebensformen und Körpern und deren Kämpfen für Anerkennung und (Umwelt-)Gerechtigkeit, bspw. im Rahmen von Großentwicklungsprojekten. Seine Dissertation schrieb er über Enteignungen beim Bau des Wasserkraftwerks Belo Monte (Brasilien).